LIA – Lab Inter Arts ...
- ... ist eine Plattform für künsteverbindende Projekte
an der Universität Mozarteum Salzburg, offen für Studierende
aller Studienbereiche der Universitäten Salzburgs sowie
für Interessenten und -innen und Gäste aus Kunst und
Kultur.
- ... ist eine performanceorientierte Werkstatt, in der Projekte
zu verschiedenen Themen über improvisatorische Verfahren
gemeinsam mit den TeilnehmerInnen entwickelt werden. Grundlage
der Laborarbeit ist der Resonanzboden 'Körper'– verstanden
als integrative Schnittstelle allen wechselseitigen Verständigens.
Auf diesem Resonanzboden lassen sich im Zuge experimenteller
Laborarbeit neue Formen des Kommunizierens über Bewegung
und Klang entwickeln.
- ... gruppiert sich in unterschiedlichen Formationen um verschiedene
Projektanlässe, bearbeitet eigene Fragestellungen oder
mischt sich mit verschiedenen 'Redensarten' in ausgewählte
Themen von Festivals, Kongressen und Events ein.
- ... verknüpft seine künstlerische Praxis mit begleitenden
Seminaren, in denen aktuelle Fragestellungen eines laufenden
Projekts in Verbindung mit interkultureller Philosophie, Performance
and Cultural Studies aufgegriffen und diskutiert werden.
- ... will Menschen aller Professionen Anstöße geben,
ihr künstlerisches Potenzial im übergreifend kulturellen
Kontext nutzbar zu machen und an Kulturarbeit im Sinne eines
mitgestaltenden Aufbaus neuer Communities mitverantwortlich
teilzuhaben.
LIA-Projekte ...
- ... bewegen sich im Wesentlichen in den Zwischenräumen
von SpaceSoundBodyTheater, Community und Environment. Die vokalen,
tänzerischen, instrumentalen, bildnerischen, sprachlichen
etc. Schwerpunktsetzungen eines Projekts werden größtenteils
durch die künstlerischen Kompetenzen der jeweiligen ProjektteilnehmerInnen
bestimmt.
- ... entfalten ihre Fragen, ihre SpielArten, ihren Stoff, ihre
Gruppenkonstellationen und ihre Formen aus dem jeweiligen Labor-Prozess
und den am Prozess beteiligten Personen. Was hier in Bewegung
und an die Oberfläche gerät, wird Rohstoff für
das Performancekonzept.
- ... vermeiden in den anfänglichen Phasen Präsentationen
von künstlerischem Repertoire. Die Projekte sind im Rahmen
neuer ‚collective identities’ eher auf Erfindungen
künstlerischer Hybridsprachen ausgerichtet – sehr
wohl auf der Basis künstlerischen Könnens.
- ... für Einsteiger beginnen mit spielerischen Kontakt-
und Verständigungsversuchen „mit Hand, Kopf und Fuß“,
oft absichtsvoll auf unüblichen ‚Bühnen’
der unmittelbaren Umgebung. Auf die Phase des Kennenlernens
folgen Wahrnehmungs- und Sensibilisierungsaufgaben, die wiederum
eine Plattform für Improvisations- und szenische Kompositionsvorgänge
schaffen.
- ... münden in der Regel, je nach örtlicher Gegebenheit,
in eine öffentliche Aufführung. Dabei werden ausgewählte
Prozessphasen, von ihren anfänglichen Explorationen bis
zur Final-Performance, videofilmisch dokumentiert, editiert
und publiziert.
Die ConCom-Projekte im LIA sind international ausgerichtet.
Sie führen Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen
und kennzeichnen sich durch die gemeinsame Entwicklung eines Laborprodukts,
das am Ort einer Partnerinstitution entsteht (2009-2011 ist Indien
der Ort einer ConCom-Projektserie). Wie bei allen LIA-Projekten,
so sorgen auch bei den ConCom-Projekten audiovisuelle Dokumentionen
für Nachhaltigkeit.
Gesellschaftlich betrachtet verstehen sich die ConCom-Projekte
als eine interkulturelle Zukunftswerkstatt, die bei der Suche
nach gemeinsamen Ausdrucks- und Mitteilungsformen die Vielheiten
kultureller Diversitäten in den Mittelpunkt des Interesses
rückt. So entstehen Fragen wie:
Wo hat Verständigung in der 'anderen' Kultur ihre Möglichkeiten
und Grenzen im gemeinsamen performativen Prozess? Wie kann das
kulturell differente Potenzial als besondere Triebfeder in der
künstlerischen Auseinandersetzung zum Einsatz gelangen?
Unterstützende Partner und Mitveranstalter der ConCom-Projekte
sind die Universität Mozarteum Salzburg, diverse Partneruniversitäten
sowie Kunst- und Kultureinrichtungen in aller Welt, die Kulturellen
Sonderprojekte der Salzburger Landesregierung und die Leopold
Kohr Akademie.
LIA-Lehrveranstaltungen an der Universität Mozarteum Salzburg
"Interdisziplinäre Projekte"
LIA-Projekte werden als "Interdisziplinäre Projekte"
in jedem Semester als Freie Wahlfächer angeboten (2 SSt,
3 ECTS). Manche Projekte schließen nach einem Semester ab;
andere werden mehrsemestrig fortgesetzt. In jedem Studienjahr
wird ein Projekt für Neueinsteiger angeboten.
Die Projekte werden jeweils 2 Wochen vor Semesterbeginn (1.
März und 1. Oktober) auf der webpage <www.labinterarts.com>
und auf MozOnline
detailliert ausgeschrieben. Sie sind inskribierbar von Studierenden
aller Studienbereiche des Mozarteums. InteressentInnen von außerhalb
der Universität sind in beschränkter Anzahl herzlich
willkommen.
Ausgewählte Projekte werden auf der Plattform fächerübergreifender
Lehre im „Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst“ angeboten
(Kooperation der Paris Lodron Universität und der Universität
Mozarteum).
Seminare zu wechselnden Themen aus "Kunst und Kultur"
Die Seminare am Lab Inter Arts (2 SSt, 2 ECTS). sind in Verbindung
mit einem "Interdisziplinären Projekt" oder als
Einzelveranstaltung inskribierbar. Gäste sind in beschränkter
Anzahl herzlich willkommen.
Weitere Informationen: Laufende
Lehrveranstaltungen
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