Performative Selbstportraits Teil I

Projektleitung

Helmi Vent

Projektpartner

LIA – Lab Inter Arts, Universität Mozarteum Salzburg
Studiengang MultiMediaArt (MMA) der Fachhochschule Salzburg
Schwerpunkt "Wissenschaft und Kunst" der Universität Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Mozarteum

Technische Leitung

Martin Gerhard Hantich

Ort

Opernstudio im Hauptgebäude der Universität Mozarteum am Mirabellplatz, 2. Untergeschoss

Zeitraum

Oktober 2011 – Januar 2012


2011

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Laborentwicklung im Wintersemester 2011-12: Vom "pro-trahere" (lateinisch "hervorziehen") zum gestalteten Portrait mit performativen Mitteln

Projektausschreibung

Performative Selbstportraits ist ein interdisziplinäres Projektangebot für Studierende des Mozarteums, der Universität Salzburg und der FH Salzburg.
Aufgabe dieser Projektveranstaltung ist die Produktion eines ca. 2- bis 4-minütigen Selbstportraits. Es versteht sich als Ergebnis einer Auseinandersetzung mit künstlerischen Formen eines 'Port-Traktum' (anstelle eines "Port-Folium"). Es bringt räumlich-klanglich-körperliche Mittel ins Spiel und nutzt filmische Mittel der Re-Flexion im doppelten Sinn. Alle Projektphasen werden angeleitet und begleitet von der Projektleiterin.

Im Mittelpunkt der performativen Portraitarbeit stehen szenische und reflektorische Prozesse eines "pro-trahere" (latein. Lehnwort zu Por-trait),  bei dem es etwas "hervorzuziehen" und "ans Licht zu bringen" gilt. Ausgangspunkt der Portraitarbeit ist die Vorstellung eines individuellen 'Talents', einer – vielleicht noch aus der Kindheit herrührenden – auffälligen oder unauffälligen Fähigkeit, die in irgendeiner Ecke des persönlichen Lebensalltag eine Rolle spielt oder gespielt hat: 'Kopfstände' realer und irrealer, physischer und meta-physischer Art. Hans LENK spricht von "Dreckeffekten", die es "schöpferisch auszunutzen und zur intuitiven Neuschöpfung weiterzuentwickeln" gilt.

In der Fortsetzungsphase wird das präsentierte Talent mit ausgewählten Tools aus der Könnens- und Wissens-Kiste der in der Gruppe vertretenen Studienhauptfächer verbunden bzw. bespiegelt:

  • in Form einer Verbindung von Talent und dem (medien- bzw. film-)künstlerisch und  geisteswissenschaftlich orientierten Studienfach ein und derselben Person,
  • in Form einer Verbindung von Talent und den Fähigkeiten aus dem Hauptfach verschiedener Personen (dialogisch orientiertes Portrait).

Eine öffentliche Präsentation der gebündelten Filmportraits schließt das Gesamtprojekt unter der av-technischen Leitung von Martin Gerhard Hantich ab. Die Projektarbeit wird im SS 2012 fortgesetzt: Performative Portraits – Teil 2

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